Meldung:
SPD-Präsidium unterstützt NRW-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft
Das SPD-Präsidium hat auf seiner heutigen Sitzung folgenden Beschluss gefasst:Die Bundesregierung hat in einer schamlosen Debatte zwei benachteiligte Gruppen in unserer Gesellschaft gegeneinander ausgespielt: Arbeitslose gegen Arbeitnehmer mit sehr niedrigen Löhnen. Die Tatsache, dass die Bundesregierung aus dieser Debatte keinerlei Konsequenzen zieht, macht deutlich: Es ging von Anfang an nicht um tatsächliche Lösungen eines gesellschaftlichen Missstandes, sondern nur um die Suche nach Sündenböcken, um von den katastrophalen Zuständen innerhalb der Rechtskoalition aus CDU/CSU und FDP abzulenken.
Die Spitzenkandidatin der SPD für die Landtagwahlen in NRW am 9. Mai, Hannelore Kraft, hat deshalb zu Recht das Gegenmodell zu den Vorschlägen von Guido Westerwelle genannt: Statt arbeitslosen Sozialhilfeempfängern die "Hartz IV"-Regelsätze zu kürzen, brauchen wir mehr und bessere Arbeitsangebote auf dem "sozialen Arbeitsmarkt" für diejenigen, die derzeit auf dem normalen Arbeitsmarkt ("erster Arbeitsmarkt") keine Arbeit finden.
Dieser "soziale Arbeitsmarkt" existiert bereits heute. Alle gesetzlichen Voraussetzungen dafür sind vorhanden. Aber die Zahl dieser Angebote auf dem sozialen Arbeitsmarkt muss ausgebaut und die Arbeitsbedingungen müssen deutlich verbessert werden.
Die SPD wird am 15. März deshalb einen eigenen Vorschlag zur Reform des Arbeitsmarktes vorlegen. Wir wollen, dass:
Die Vorschläge des SPD-Parteivorstandes werden sich an diesen Leitlinien ausrichten.
Demgegenüber lehnen wir ab:

